Maria Waldbauer zum 80 Geburtstag geehrt – schon 36 Jahre Fahnenmutter der Feuerwehr

24. Juli 2021
Pressemitteilung
Maria Waldbauer zum 80 Geburtstag geehrt

 

Maria Waldbauer zum 80 Geburtstag geehrt – schon 36 Jahre Fahnenmutter der Feuerwehr

Von Josef Heisl

Die FF Straßkirchen kann sich glücklich schätzen, sie hat mit Maria Waldbauer eine Fahnenmutter, die diese verantwortungsvolle Aufgabe schon seit 36 Jahren auf ausgezeichnete Weise erfüllt. Jetzt wurde die Maria, wie sie in der Feuerwehr alle nennen, 80 Jahre alt. Dazu bereiteten ihr ihre „Feuerwehrkinder“ zum Ende der großen Pandemieeinschränkungen einen ehrenden Kameradschaftsabend.

Maria Waldbauer ist eigentlich eine Büchlbergerin, erzählt sie. 1964 habe sie Xaver Waldbauer geheiratet und sei nach Euzersdorf in der damaligen Gemeinde Straßkirchen gekommen. Aus der Ehe gingen drei Buben hervor, Sohn Martin betreibt mittlerweile in Büchlberg eine große Schreinerei. Ihr ganzer Stolz sind die jeweils drei Enkeltöchter und Söhne, sowie der kleine Urenkel. Maria Waldbauer stand immer zu ihrem Amt, „Mutter“ in der Feuerwehr zu sein. Besonders gerne nahm sie sich der Jugendwehr an und die jungen Leute kommen auch immer gerne bei ihr vorbei. So ist sie bei der Verteilung des Friedenslichts stets die erste Adresse.

Die Jubilarin, die auch noch dem Katholischen Frauenbund angehört, erinnert sich gerne an die beiden Großereignisse ihrer Amtszeit, das 100. Gründungsfest und die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses. Dazu kommen unzählige Veranstaltung ihrer Wehr, oder solche, bei  denen sie die FF Straßkirchen vorbildlich vertrat. „Ich glaub des hat mi jung erhalten“, freut sie sich bei relativ  guter Gesundheit. Leider musste sie im vorigen Jahr den Tod ihres Ehemannes Xaver hinnehmen, der ebenfalls mit Leib und Seele Feuerwehrmann gewesen ist und der Wehr viele Jahre als 1. Vorstand gedient hat. Zuletzt wurde er zum Ehrenvorstand ernannt.

Bei der Geburtstagsfeier im Gerätehaus, zu der auch KBI Alois Fischl und KBM Josef Thoma von der Landkreisführung gekommen waren, dankte 1. Kommandant Stefan Schneider der Fahnenmutter für all das, was sie in den Jahren für die Wehr geleistet habe. Ihr Sohn Martin habe erst wieder holztechnisch den Aufenthaltsraum wunderschön neu gestaltet. Er hoffe, dass alle Angehörigen der Wehr die Corona-Pandemie unbeschadet überstehen.

Bürgermeister Josef Putz nannte die Fahnenmutter das Herz und die Seele der Feuerwehr. Sie halte seit vielen Jahren die Hand über ihre Wehr und auch ihr verstorbener Gatte beobachte jetzt sicher diesen Abend von oben. Putz lobte die Wehr als modern und schlagkräftig. „Wir brauchen euch“, meinte er angesichts der Hochwasserkatastrophen in manchen deutschen Regionen. Bei einem deftigen Bratl vom Kollerwirt durfte dann erstmals nach den Lock-Downs wieder einmal gefeiert werden, zu Ehren von Maria Waldbauer!

Bild:  Zum Geburtstag gratulierten der Fahnenmutter Maria Waldbauer (4.v.li.) v.li. Kreisbrandinspektor Alois Fischl, 1. Kommandant Stefan Schneider, Kreisbrandmeister Josef Thoma, 2. Kommandant Michael Kieweg, Sohn Martin Waldbauer, Jugendwart Stefan Nestler, 1. Vorstand Johann Reitberger und Bürgermeister Josef Putz. (Foto Heisl)

Bericht und Foto von Josef Heisl